Lesung und Moderation: Ellen Presser
Deutsche Lesung: Stefan Merki
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1950 im Brooklyner Viertel Brownsville. Fast täglich treffen sich Meyer Woolf, Archie Feinstein, Izzy und ihre Freunde in Sams Cafeteria, um beim Kaffee über Gott und die Welt zu debattieren: Liebe, Ehe, Eifersucht, Alltagssorgen, Koreakrieg und Rassismus sind nur einige der Themen. Zu jedem weiß einer einen Witz zu erzählen. Einer Meinung sind die Männer selten, auch wenn ihr Jüdischsein sie verbindet. Und ständig fallen sie sich ins Wort, frotzeln, auch wenn sie sich mögen. Oder gerade deshalb. Die Schrecken antisemitischer Verfolgung haben sie alle ins amerikanische Exil geführt. Immerhin sind sie dem Schlimmsten entronnen, aber sie schleppen doch an ihrer Vergangenheit, und so amerikanisch sie sich geben, so wenig selbstverständlich ist ihnen vieles. |
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© Gudrun-Holde Ortner |
Steven Bloom,1942 in Brooklyn, New York, als Sohn eines polnischen Juden geboren, lebt in Heidelberg. Er arbeitete zunächst als Rundfunkjournalist in den USA. Seit vielen Jahren ist er an der Heidelberger Universität Dozent für amerikanische Landeskunde. |