Lesung
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Mord ist Mord. Auch dann, wenn es keine Leiche gibt? Sondern nur einen verurteilten Täter – und viele Zweifel? Und wenn das verschwundene Mädchen gar nicht tot ist? Und der Täter nur ein Sündenbock? Am 8. April 2002 wird die achtjährige Scarlett Peters zum letzten Mal gesehen. Drei Jahre danach wird Jonathan Krumbholz, ein vierundzwanzigjähriger, geistig zurückgebliebener Mann, wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Sechs Jahre später bekommt Polonius Fischer, Kommissar bei der Mordkommission in München, von einem Schulfreund der Verschwundenen einen Brief. Er will Scarlett auf der Straße erkannt haben. Ist dem Zeugen zu trauen? Ist Scarlett gar nicht tot, obwohl ihre Mutter für sie ein Grab auf dem Neuen Südfriedhof gekauft hat? Hat die Polizei sich geirrt? |
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© Peter von Felbert |
Friedrich Ani,1959 geboren, lebt in München. Für vier seiner Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden erhielt er den Deutschen Krimipreis. 2006 erschien der erste Polonius-Fischer-Krimi »Idylle der Hyänen«, für den er mit dem Tukan-Preis der Stadt München ausgezeichnet wurde. In Zusammenarbeit mit dem Zsolnay Verlag und der Buchhandlung Glatteis. |